Blechwurm - Samenstau - Supergau
Ferienzeit ist Reisezeit. Wem die Damen und Herren von Pfui und Meckermann das bloß sagen? Mir nicht. Ich reise na gut tue zumindest so als ob. Ich sitze zumindest hinter dem Steuer meines kleinen Gepardencabrios und tippe mit dem Daumen im Rhythmus der Musik, die übrigens von DJ Kermet, dem Frosch, kommt, auf mein Lenkrad. Dazu ein genervtes Lächeln, das ich hinter meiner Sonnenbrille von Knutschi verberge. Müssen die anderen immer dann Richtung Süden fahren, wenn ich mich auch auf die Socken in meinen wohlverdienten Urlaub mache? Eine Gemeinheit ist das. Noch viel gemeiner ist, dass die Männer was zu gucken haben und ich nicht. Überall stehen diese riesigen Werbeplakate mit halbnackten Models wie Naomi Kann Bellen. Was an der schön sein soll, verstehe ich sowieso nicht. Nicht einmal im Flackern der heißen Luft über dem Asphalt sieht sie schön aus. Das Schönste am momentanen Ausblick ist eindeutig die Umgebung. Hundert Meter vor mir ein großes, rundes Fummelportal, darüber ein verdammt hoher Berg.
Den Gipfel sehe ich gar nicht, egal, wie fest ich meine Nase gegen die Windschmutzscheibe presse. Die Hohen Mauern, das Herz der Alpen sollen das sein. Wie man auf solche Namen kommt? Tatsächlich ähnelt der Berg einer unüberwindbaren Mauer. Seit Stunden wird der Verkehr mittels Blockabfertigung geregelt. Ob das was bringt? Die Leute wollen doch alle nur das Eine mindestens dreihundert Kilometer weiter, ans Meer. Na gut, das Andere wollen sie auch, zumindest die Männer, die alle samt lüstern auf dieses olle Plakat gaffen. Was hat eine dürre Dunkelhaarige mit einem Parfüm zu tun? Verstehe ich nicht... Ich finde es nur amüsant, dass sich die Männer nicht komisch vorkommen, wenn sie aussteigen, um sich die Beine zu vertreten, dabei das Plakat anstarren, als wäre es etwas Besonderes und nicht einmal merken, dass etwas in ihrer Hose anschwillt. Ah, ein kleines Wägelchen rollt an. Erinnert ein bisschen an einen Unimog mit Anhängerchen. Ein Eis-, Imbiss- und Getränkeverkäufer.. Ein feiner Zug, von ihm, dass er hier aufkreuzt und uns schon hier, viele Kilometer vor dem Ziel, unser Urlaubsgeld abknöpft.
Schon von Weitem kann ich das Schildchen auf seinem Dach im Rückspiegel sehen: PORNETTO von Völler sahnig, cremig, süß wie bitter, im Sommer wie im Winter. Scheiß Reim, denke ich mir. Will ich überhaupt ein Pornetto? Was ist aus dem guten alten Banana Strip oder dem Langfinger geworden? Na gut. Ein Pornetto, was irgendwie doch recht anzüglich klingt, und ein angenehm kühles, prickelndes Joke, natürlich zuckerarm, wäre jetzt dennoch nicht schlecht. Oder doch lieber ein Spreiz Weit? Die kalorienarme Sorte schmeckt einfach besser
Ich winke den Kerl durch das offene Fenster zu mir. Ein Schwall siedend heißer Luft klatscht mir ins Gesicht. Mir stockt der Atem. Um mich herum eine Wüste aus Asphalt, blecherne Kamele, ein flimmernder Horizont in stickig heißer Luft, nur neben mir eine frische Oase auf drei, mit dem Anhängerchen fünf Rädern. Mitten drin ein goldiges Kerlchen, vielleicht dreißig Jahre alt, vielleicht auch jünger. Strohblond, braungebrannt, tiefblaue Augen, die mich aus seinem sonnengegerbten Gesicht anstrahlen.
Vergeben sei ihm, dass er mir mein Urlaubsgeld abknöpft. Kurz ein Blick auf seine Hose. Er scheint den Anblick von den öden Plakaten auch nicht gewöhnt zu sein, der Ärmste. Aber seine Shorts sind schon so eng, dass er mir richtig leid tut. Vermutlich gefällt ihm der Einblick, den ich ihm gönne. Meine Bluse von Donna Bella Visage habe ich längst aufgeknöpft wegen der Hitze, und erst recht jetzt zupfe ich lasziv am Kragen und drücke einen weiteren Knopf durch sein Loch, während der Süße mich fragend ansieht und mir ein aufrichtiges, irgendwie mitleidiges Lächeln schenkt. Gott, ist der niedlich. Mir wird warm ums Herz, wenn ich so angestrahlt werde. Und übrigens nicht nur ums Herz. Ein leises Kribbeln zieht durch meine Brust hinab in die tiefen Gegenden meines Bauchs. Jaaa, da bekomme ich nicht nur Hunger, sondern auch noch tierischen Appetit. Ich kann plötzlich nur an eines denken. Einen Langfinger bitte
Ach, und n Spritz Weit bitte auch.. Er guckt mich verwirrt an und kratzt sich am Kopf.
Was denn? Hob i ned. Oi, süßer Dialekt. Und wie rot er wird. Ob das etwa daran liegt, dass ich keinen BH trage? Was haste nich? Spritz weit. Wenn, donn bitte Spreiz Weit. An longan Finga ho i scho. Und nowos Longs. Oba des wüsd sicha ned segn. Er zwinkert mir listig zu. Na sowas. Habe ich mich wirklich versprochen? Peinlich. Nur über die Bedeutung seiner letzten Worte bin ich im Unklaren. Was haste noch? Zeig mal. Irgendwas muss er doch in der weißen Truhe haben, was er hier verhökert. Ich strecke meinen Kopf durchs Fenster und mache mich richtig lang, um in die Box hineinzuspähen. Nichts außer Eiswürfel. Seltsam. Noch viel seltsamer ist, dass der unverschämte Wicht seinen Kopf extra zur Seite neigt, um mir die Sicht zu verstellen. Er grinst mir breit ins Gesicht und zugleich woanders hin. Ups, eines meiner Bällchen hat sich befreit und lugt zwischen den Stofffetzen hervor. Das war wohl ein Knopf zu viel. Schnell wieder hingesetzt und das Dekolleté zurecht gezupft. Obwohl
wozu diese Mühe?
Er ist niedlich und hat schon alles gesehen, was er sehen wollte. Vielleicht kann ich mit dem ja anbandeln. Bestimmt stehen wir hier noch eine halbe Stunde, bis der nächste Schub durch die Fummelröhre fahren darf. Noch immer lächelt er mich an. Nicht aufdringlich, aber nervtötend, dieses Schweigen. Wieso sagt er denn nichts? Gemeiner Kerl, der. Na komm, zeig schon her, was du hast. , fordere ich ihn nochmals auf und hoffe, dass er wenigstens n Joke und n Pornetto dabei hat. Berliner Würstchen vielleicht? Na, des nid. Mei Würschtl kimb aus Soizbuag. Obwohl ich kein Wort verstehe, gefällt mir, was er sagt. Na dann zeig doch endlich. Ich werde langsam echt ungeduldig. Was will ich eigentlich? Essen und trinken, oder mit dem knackigen Bürschchen plaudern? Und das bei den Verständigungsschwierigkeiten? Immerhin wächst das Ding in seiner Hose noch weiter. Ganz deutlich ist zu sehen, wie sich seine einäugige Schlange gegen den Stoff drückt. Da schlägt mein Herz gleich nochmals schneller.
Jo, guad, du wühsd-es aso. Hm? Was sagt er? Ah, er steht auf. Endlich kommen wir zur Sache. Auf mit der Kühlbox, los, mach! Wieder beuge ich mich beim Fenster hinaus und lasse meinen Ausschnitt ganz weit aufklaffen. So weit, dass sogar schon der Fahrer des Nachbarautos hersieht, sich auf meine Seite lehnt und fast auf den Beifahrersitz rüberkippt. Dabei sehe ich, dass er eigentlich abgelenkt sein müsste. Seine Nudel, die mehr einem kleinen Fusilli als einem ansehnlichen Spaghetti ähnelt, hat er in der Hand, nicht in der Hose. Auf dem Armaturenbrett liegt ein Schmuddelheftchen, KONFEKT, wenn ich richtig sehe. Einige Sekunden lang zeigt er mir seinen Stolz und spreizt ihn von seinem Wanst ab. Er winkt mir zu, macht vulgäre Gesten und zeigt mir ein Bild aus seinem Heftchen. Ich sehe nur ein Paar, das sich in der Stellung toter Käfer liebt. xboy-mast21. jpgWas die Leute bloß alles mit in den Urlaub nehmen. Ich wundere mich sehr. Noch viel mehr wundere ich mich, weil ich meinen Kopf endgültig bis vor den Bauch des blonden Mannes geschoben habe, neugierig auf die Kisten blicke und der süße Kerl etwas tut, was ich nicht erwartet hätte.
Er schiebt mir sein Becken entgegen, hakt beim Bund seiner Shorts ein und zieht sie gerade soweit nach unten, dass sein Zebedäus hervorschnellt und dabei meine Nase streift. Was soll das? Des is mei Würschtl. Du woitst des doch segn, oda? Keine Ahnung, was er sagt. Ich kann mir aber vorstellen, was er will und ich spüre ganz deutlich, was ICH plötzlich will. Jetzt, da ich diese pralle Knackwurst vor Augen habe, kann ich nur über den Fusillimann mit Heimekel-Bauch nebenan lachen. Ich habe Mitleid mit ihm, greife schnell in die offen stehende Truhe und werfe ihm ein paar Eiswürfel rüber. Ich glaube, damit kriegt er sein Problemchen in den Griff. MEIN Griff landet auf einem Würstchen, besser gesagt, auf einer ausgewachsenen, stocksteifen Wurst, einem Kanonenrohr, das von meinem Kinn bis zur Stirn reicht. Das will ich haben. Zuerst unter die Lupe genommen, kritisch beäugt, sanft gestreichelt, mit beiden Händen zugleich der Länge nach abgetastet ich kann kaum glauben, dass ein prächtiges Ding wie dieses einladend vor der Tür steht und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Dann in den Mund gleiten lassen, an der Eichel saugen und feststellen, dass dieser süße Wicht auch noch im Dialekt stöhnt, wenn meine Zunge über sein kleines Löchlein und meine Hand über meine Auster streichelt. Joh
maaaaah
uaaaaaooooo
Ich mag diesen Blondschopf. Sieht nicht nur gut aus, sondern klingt noch dazu niedlich. Vor allem scheint er unkompliziert. Das wird meine erste Urlaubserinnerung, mein erster Eintrag ins Urlaubstagebuch. Schnell ein Condom aus dem Handschuhfach gezaubert und dem gigantischen Ding mit einigen Mühen übergestreift, den Rock hoch-, den Slip ausgezogen, auf den Fahrersitz geklettert und den Po zum Fenster hinausgestreckt. Die Fahrer rundherum gucken doof, haben Stielaugen und glauben wohl nicht, was sie sehen mal abgesehen von dem Naomi-Kann-Bellen-Plakat. xpaar-near01. jpgIch glaube es auch nicht. Dafür fühhhhhhhhhhle ich es. Und wie. Etwas Dickes, Rundes und glitschig Tipp-Ex-Feuchtes, stößt gegen meine Lustpforte und versucht, mich sanft zu dehnen.
Wow, von wegen sanft. Dieser gigantische purpurbehelmte Liebeskrieger, dieser sagenhafte Schniedel bahnt sich einen Weg durch mein feuchtes Paradies, in mein Fickschnitzel, wie ich vor langer Zeit einmal belehrt wurde, durchpflügt mein zartes Tal der Freuden und lässt mich fast vor Lust zergehen wie cremig zartes Pornetto in der Sommersonne. Als sein Sack gegen meinen Oberschenkel und sein Becken gegen meinen Po klatscht, wird mir fast schwarz vor Augen. Dennoch bewegt sich sein langer Rüssel tief in meinem kleinen Pfläumchen und lässt mich hilflos erzittern. Nie zuvor hatte ich das Gefühl, mein Döschen könnte in jedem Moment zerspringen, noch nie war das Gefühl von Fülle und Hitze so übermächtig wie heute. Ich blicke über die Schulter und sehe die blauen Augen lüstern funkeln. Ich muss etwas Derbes sagen. Aus heiterem Himmel ist mir danach. Gibs mir, Hengst! , feuere ich ihn an. Fick mich, bis ich schwach werde. Tatsächlich werde ich schwach. Ich BIN schwach. Ein schwaches Stück Fleisch, das gerade noch imstande ist, seinen Knackarsch zum Fenster hinaus zu strecken, um sein Kätzchen ausgiebig gefüttert zu bekommen.
Ich vibriere. Tief in mir pocht und zuckt es. Seine starken Hände umklammern mein Becken, ziehen mich fest an sich, sein Pint schiebt sich tief in mich, dort zuckt und bebt er. Meine Knie werden weich. Ich fühle sengende Hitze in mir, um mich herum, einfach überall. Mir wird schwarz vor Augen, tief schwarz, während seine Lust tief in mir verströmt und ich erleichtert in mich zusammensacke. Ich entziehe mich der Umklammerung und lasse mich erschöpft auf den Sitz sinken. Sein Zauberstab gleitet geschwächt aus mir und baumelt wie eine reife Gurke zwischen seinen Beinen. Wie heißt sie eigentlich, meine erste Urlaubserinnerung? Keine Ahnung. Ist das wichtig? Weiß ich nicht. Mein Herz klopft bedrohlich in meiner Brust, meine Muschi pocht und schnurrt leise und friedlich. Noch immer ist es stockdunkel. Das alles weiß ich, wenn ich auch etwas die Orientierung verloren habe... TÜTÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜTTTTTT! Hm? Nanu? Was soll das? Der Kerl hinter mir wird ungeduldig. Von wegen PORNETTO von Völler sahnig, cremig, süß wie bitter, im Sommer wie im Winter.
Das Firmenlogo kenne ich. Aber es ist auch nicht blau, mit ein bisschen Rot und weißem Hintergrund. Man sollte halt spiegelverkehrt lesen können. P O L I
Oh, oh. Der Uniformierte steigt aus, geht auf mich zu
Um mich herum eine Wüste aus Asphalt, blecherne Kamele, ein flimmernder Horizont in stickig heißer Luft. Vor mir ein Fummelportal in den Hohen Mauern. Die Kamele düsen inzwischen an mir vorbei. Nur ich sitze im Auto und strecke meinen nackten Po zum Fenster hinaus. Jetzt, da ich meine dunkle Sonnenbrille abnehme, ist es auch nicht mehr so finster. Ich kann sogar zusehen, wie der Mann in Grün etwas in sein Notizbüchlein schreibt und mich freundlich bittet, ihm in die klimatisierte Oase seines Wagens zu folgen... ***** Eintrag ins Urlaubstagebuch: Tag 1: Ließ mich unterwegs im Stau von einem Einheimischen verführen oder auch nicht keine Ahnung, durfte danach aber mit einem Uniformierten einen Narrentest zum Sonderpreis von 60 Euro machen. Dafür habe ich dort aber gewonnen - den Hauptpreis nämlich: Eine Jacke mit langen Ärmeln, die hinter meinem Rücken zusammengebunden wurde.
Tag 2: Wurde einem Arzt vorgeführt. Diagnose: vermutlich mittelschwerer Gehirnschaden Ursache: zu viel x-stories. tv, hätte nicht so viel im Forum stöbern und Geschichten lesen dürfen. Heilungschancen: gut, wenn man vermeintlich dumme Geschichten schreibt, um wieder auf klare Gedanken zu kommen. Tag 3: Ich konnte alle Schuld von mir weisen, indem ich sagte: Heike, Icho und all die anderen sind Schuld. Der Arzt nickt nur und lächelt wissend. Folge: Entlassung aus der Klinik, die außerordentlich viele Gitterstäbe an allen Seiten hatte. Ich durfte meinen Urlaub fortsetzen, nachdem ich diese Geschichte geschrieben und damit meine Gehirnwindungen wieder entstaubt hatte.
Darsteller: -










